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Energieberatung / Energieausweis für Gebäude

In diesem Bereich wird die Energieeinsparverordnung und der Energieverbrauchs- sowie Energiebedarfs-ausweis für Wohngebäude und Nichtwohngebäude behandelt.

Im Verlauf der aufbereiteten Informationen können Sie eine Präsentation eins Gebäude mit Energieausweis betrachten und umfangreiches Wissen und Grundlagen in Erfahrung bringen.

Die im seitlich zu sehenden Menüpunkte sollen Private Personen / Eigentümer und PrivateVermieter  informieren. Im Bereich Unternehmen/ Industrie stellen wir Ihnen die geförderte und freie Energieberatung vor. 

Ab 01.01.2013 wird für Steuervergünstigungen bei energieintensiven Unternehmen/ Industriebetrieben, ein Energiemanagement als Gegenleistung verpflichtend eingefordert.  Dies wurde am 28.09.2010 durch die EU Kommission letztmalig als Übergangsfirst für Steuerliche Subventionen  für Deutschland genehmigt.

Aus diesem aktuellen Anlas wird das Energiemanagement für Unternehmen / Industriebetriebe oder komplexe Nichtwohngebäude, unter dem letzen Menüpunkt behandelt.

Dort könne Sie mehr über die Übergangslösung und Ziele erfahren, sowie Informationen erlangen was unter einem Energiemanagement  nach EN 160001 zu verstehen ist und welche weitere Normierung oder Zertifizierungen als alternative zur Verfügung stehen.

 

Einleitung:

Die gesetzliche Grundlage wurde durch die Novellierung  2er  Verordnungen begründet.

Die Wärmeschutzverordnung von 1993 wurde mit der Heizstättenverordnung im Jahre 2002 zusammengefasst und als Energieeinsparverordnung 2002 verabschiedet.

In der Zwischenzeit gab es mehrere Novellierungen, für 2011/ 2012 ist die nächste Novellierung geplant.

Ab dem 1. September 2009 ist die ENEV für Wohngebäude und Nicht Wohngebäude gültig. Hier werden nun beide Gebäudearten mit einem Referenzgebäude verglichen / bewertet, das auf Neubaustandart beruht.

Dies bedeute eine Verschärfung von Regeln und Maßnahmen von ca. 30 % gegenüber der ENEV von 2004.  Für die Nicht Wohngebäude wurde eine eigene zusätzliche DIN Eingeführt, da im Vergleich zu Wohngebäude andre Nutzungsbedingungen vorhanden sind.

Daher ist für die Nicht Wohngebäude die DIN 18599 zuständig.

Ein Nichtwohngebäude wird anders behandelt als ein Wohngebäude, hier können mehrere Zonen und damit fest vordefinierte Nutzerprofile für die einzelnen Bereich hinterlegt werden. Im Vergleich dazu ist bei einem Wohngebäude in der Regel nur 1 einziges Nutzerprofil als Bewertungsbasis notwendig.

Durch die Nutzung der Zonierung, kann auf die individuellen Konditionierungen bei einem Nicht-wohngebäude eingegangen werden, da ein Industriegebäude einen anderen Energiebedarf als ein Wohngebäude aufweist.

Hintergrund der Wärmeschutzverordnung:

Diese Zusammenlegung hat den Hintergrund die zugesicherten Einsparungen durch CO2 Reduktion zu erfüllen( Kyoto -Protokoll ) . Da viel Neubauten diese Anforderungen bereits erfüllen hat diese Verordnung die Altbauten als Hauptziel im Visier, speziell die Gebäude die vor 1984 gebaut wurden. Sie werden als Energieverschwänder betrachtet und verursachen mit den Fahrzeugen einen nicht unerheblichen Anteil der in Deutschland anfallenden CO2 Emissionen. Wenn man bedenkt das es sich hier um eine Größenordnung von ca. 28 Millionen Wohneinheiten handelt, liegt diese Vermutung nahe da rund 77% der benötigten häuslichen Energie für die Erwärmung der Gebäude benötigt wird und rund 12 % noch zuzüglich für die Brauchwassernutzung . Somit verbrauchen wir in unsern Wohngebäuden 90 % der zugeführten Energie für unser Wohlbefinden, der Rest ist Nutzenergie für Licht und Haushaltsgeräte.

Der 2 Ansatz in dieser EnEV ist der Einsatz der Primärenergien

Auf der Erde sind die Energievorkommen auf  Erdöl, Erdgas, Kohle und Uran beschränkt, wenn die erneuerbaren Energien für den Moment, nicht mit Betrachtet werden. Da diese Ressourcen nicht auf Dauer verfügbar bleiben, müssen die noch zur Verfügung stehenden Ressourcen geschont werden.

Da die Primärenergien in ihrer Urform nicht direkt verwehrtet werden kann, erfolgt eine Umwandlung in Endenergie die wir in Form von Heizöl , Gas oder gebrochener Kohle kenne. Das Uran kommt in der Regel als Strom in unsern Haushalten an ( nur noch bis der Atomvertrag ausläuft ). Diese Umwandlung erfolgt nicht 1 zu 1, es entstehen Verluste durch die Umwandlung, zusätzlich entstehen weiter Verlust durch Lagerung , Transport und Anlagenverluste. Im Primärenergetischen Ansatz der EnEV sind diese Verluste eingerechnet worden, so das der tatsächliche verbraucht Wert an Energie für die Gebäude errechnete werden kann. Die Umlegung der Primärenergie erfolgt in kwh / m²  abgeleitet von der Heiz- und Brauchwasserenergie, die das Gebäude benötigt, inklusive aller Hilfsenergien aus Strom und Anlagenverlusten.

Der 3 Ansatz der ENEV sind die Normierten Bedingungen unter denen die Berechnung der Primärenergie erfolgt. Da die Ortsverhältnisse nicht überall gleich sind , wurde ein Normklima für die Region Deutschland verabschiedet, so das alle Gebäude sich an diesem Referenzklima messen müssen. Das Nutzerverhalten der Bewohner wird ausgeschlossen, da sonst keine aussagekräftigen Zahlen zu ermitteln sind, jeder Nutzer unterhält sein Gebäude nach seinen Individuellen Bedürfnissen und Fassetten.

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Gebäudeenergiepass

Das sind die Häufigsten Fragen die gestellt werden auf Veranstaltungen, die sich mit diesem Themenbereich auseinandersetzen. 

Was ist ein Gebäudeenergiepass  ?                                        Was kostet so ein Pass ?

Für was ist der den gut ?                                                          Wie kann ich das umgehen ?

Bin ich verpflichtet eine zu haben ?                                        Was für Vorteile bringt er mir ?

Wie lange ist seine Geltungsdauer ?                                      Wann wird er eingeführt ?

Wie sieht er denn überhaupt aus ?                                         Gibt es Bußgelder ?

Wer stellt so eine Energiepass aus ?                                      Was für Kontrollorgane gibt es ?

 

Die Grundlage für die Einführung des Energiepasses für Wohngebäude wurde als EU - Richtlinie im Jahre 2001 für alle EU  Mitgliedsstaaten verpflichtend erlassen. Die Übergangsfrist bis zur Einführung Betrug 3 Jahre und lief für die BRD im Januar 2006 aus.


Seit dem 04.01.2006 ist der Energiebedarfsausweis Plicht, bzw. der Energieverbrauchsausweis.

Welche Gebäude sind davon Betroffen, wann muss der Verbrauchsorientierten oder der Bedarfs-orientierte  Ausweis verwendet werden?

Hier die Regelung:

1. Für Wohngebäude mit bis zu vier Wohneinheiten, die auf der Grundlage der   
    Wärmeschutzverordnung 1978 oder später errichtet wurden, besteht Wahlfreiheit zwischen
    Bedarfs- und Verbrauchsorientiertem Ausweis.

2. Für Wohngebäude mit mehr als vier Wohneinheiten, egal welchen Baujahres, gilt ebenfalls
    Wahlfreiheit.

3. Für Wohngebäude mit bis zu vier Wohneinheiten, die vor Geltung der Wärmeschutzverordnung  
   1978 errichtet wurden, ist der bedarfsorientierte Energieausweis zu verwenden. (Ausnahme:
   Wohngebäude aus dieser Zeit, die schon bei Baufertigstellung den Anforderungen der
   ersten Wärmeschutzverordnung von 1978 entsprachen oder durch Modernisierungsmaßnahmen 
   auf diesen Stand gebracht wurden. In diesen Fällen besteht ebenfalls Wahlfreiheit.

4.  Kleine Gebäude (Nutzfläche bis max. 50 m2) benötigen keinen Energieausweis.

Hier noch eine Schautafel als Überblick.

   
                   

Die Einführung für nicht Wohngebäude wurde im Zuge der Novellierung der EnEV 2006 durchgeführt , was zur Folge hat das auch Nichtwohngebäude und Industriegebäude eine Primärenergetische Bewertung erlangen. Bei nicht Wohngebäuden wird auch noch im Gegensatz zu Wohngebäude die Lichttechnik mit einbezogen, sowie der Luftaustausch der einzelnen Räume, da gewerblich oder Kommunal genutzte Gebäude andere Anforderungen haben als Wohngebäude im Lüftungsbereich.

Daher werden Nicht Wohngebäude in Zonen aufgeteilt, wobei Räume in Zonenberieche zusammenfasst werden können. Hier greift die DIN 18599 aus Regelwerk, zusätzlich zur aktuell gültigen ENEV.

Innerhalb des Energiepass wird die vorgenommen Zonierung mit ausgewiesen, sofern der vorgesehen Raum für die Angaben der angesetzten Zonen nicht ausreicht, wird ein zusätzlich Zertifizierte Dokument mit den noch nicht ausgewiesen Zonen ,als Anlage mit ausgewiesen.

Im Gebäudeenergiepass wird der Energetische Einsatz von Primärenergie kwh/ m² unter normierten Bedingungen dokumentiert, um den Verbraucher ( Mieter, Käufer, Eigentümer) den Energiebedarf des Gebäudes darzustellen. Dies soll ermöglichen das die Verbraucher (Laien) die Gebäude miteinander vergleichen und bewehrten können. Die Betriebskosten von Gebäuden spielen heute eine immer größer werdende Rolle durch die steigenden Energiepreise und sind daher nicht mehr vernachlässig bar. Außerdem soll der Verbraucher geschützt werden durch Fehlinformationen der Anbieter. So ein Gebäudeenergiepass , kann somit für den Verbraucher ein dienliches Instrument für Entscheidungen sein, denn wenn klar ersichtlich ist das das Gebäude zu viel Energie verbraucht , wird sich der Verbraucher wohl überlegen , ob er das Gebäude mietet oder kauft.

Die Erstellung des Gebäudeenergiepasses kann nur durch zugelassenes , registriertes Fachpersonal erfolgen, welches die Aufnahmebedingungen der DENA erfüllt . ( Deutsche- Energie - Agentur). Nur wer die Zulassung erhalten hat , kann den Gebäudeenergieausweis erstellen zusätzlich zum Nachweis wird der Ausweis bei der DENA registriert.

Dies ist auch für die verwendete Software eine grundlegende Voraussetzung, nur  wer eine Zertifizierte Software nutz, kann einen Energieausweis ausstellen, der belastbar ist.

Die aktuellen Ausstellerdaten können bei der DENA unter DENA.de eingesehen werden. Über die DENA ist es möglich die Liste von zertifizierter Softwareherstellern einzusehen.

Die Geltungsdauer für den Pass sind derzeit auf 10 Jahre festgesetzt worden.

Wer braucht alles eine Pass? Das ist die wohl wichtigste aller Fragen und daher wird Sie nun beantwortet.

Bei jedem Eigentümerwechsel muss ein Pass erstellt werden. ( Verkauf und Erbschaft)

Wenn das Gebäude vermietet ist (Vermieter wohnt nicht im Gebäude)

Wenn des Gebäude vermietet ist (Einfamilienhaus)

Wenn das Gebäude teilvermietet ist (2 Wohneinheiten und Vermieter wohnt im Gebäude )

Auf verlangen des Mieters ( kann verweigert werden bis 31.12.2009 )

 

Verstößen gegen diese Verordnung sind als Ordnungswidrigkeiten anzusehen und könne nach der Übergangsfrist mit Bußgeldern in Höhe von bis zu 10 000 € ausfallen. Ein Kontrollorgan wird es nicht geben, zuständig wird das ortsansässige Bauamt sein für die Festsetzung der Bußgelder. Der Mieter kann sein Recht auf gerichtlichem Wege einklagen und Schadensersatz fordern.

Die Durchsetzung der EU - Richtlinie wird der Markt selbst Regeln , da die Mieter und Käufer sich daran Orientierte werden, und die steigenden Energiepreise werden diesen Trend fördern.

Bisher hat sich die DENA noch auf keine Format festgelegen könne, es gibt 2 Entwürfe die zur Verfügung stehen. Im Laufe des Jahres wird festgelegt welches Format nun letzten Endes gewählt wird, derzeit obliegt die Form des Passes dem Aussteller. Alle erstellten Ausweise behalten ihre Gültigkeit bis zu ihrem Ablauf , auch wenn sie von der letztendlich gewählten Form abweichen.

Als wichtigster Merkmal erhalten die Pässe eine Zertifizierungsnummer , Ausstellernummer und ein in den Pass eingebundenes Foto, sowie leicht lesbar Diagramm die den momentanen Verbrauch des Gebäudes darstellen. In den Abbildungen sind die 2 Varianten abgebildet.

 

                                    

                    Treppen- Layout                                        Band - Layout

                                           

                                                

        Beispiel eines kompletten Berichtes                    Verluste am Gebäude                           

Um die Bilder größer Anzuzeigen auf das gewünschte Text drücken !

Ich hoffe das diese Ausführungen verständlich waren ! Für Frage stehe ich gerne zur Verfügung.

 

 
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